Veranstaltungen


11.10.2018

10. Gesundheitstag 2018: Wenn die Brille nicht mehr ausreicht

Gutes Sehen ist ein Schlüssel für Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter. Seniorenberaterin Angelika Reimers (r.) und Augenoptikermeisterin Angelika Franetzki werben für den Gesundheitstag zu diesem Thema."Wenn die Brille nicht mehr ausreicht" - so lautet das Thema des 10. Sendenhorster Gesundheitstages, der am Donnerstag den 11. Oktober 2018 von 15 bis 17 Uhr im St. Josef-Stift Sendenhorst stattfindet. Die beliebte Veranstaltung wird wieder in Kooperation der Seniorenberatung Sendenhorst, des Seniorenbeirats der Stadt Sendenhorst und des St. Josef-Stiftes Sendenhorst organisiert.

Gutes Sehen bedeutet nicht nur ein Stück Lebensqualität, sondern ist auch eine Voraussetzung für sichere Mobilität, Selbstständigkeit im Alltag sowie soziale Kontakte. Zu diesem Thema gibt es in Zusammenarbeit mit Optik Klostermann aus Sendenhorst einen Impulsvortrag von Augenoptikermeisterin Angelika Franetzki. Darin werden bestimmte Formen der Sehbeeinträchtigung und deren Korrekturmöglichkeiten erläutert. Wie immer gibt es ausreichend Gelegenheit für eigene Fragen. Moderiert wird der Gesundheitstag von Angelika Reimers, Seniorenberatung Sendenhorst.

Zum Sendenhorster Gesundheitstag ist traditionell eine Bewirtung mit Kaffee und Kuchen vorgesehen. Deshalb ist eine Anmeldung unter der Rufnummer des Seniorenbüros erforderlich: 02526 / 300-3131.

 

17.09.2018, 18.00 Uhr
Haus Siekmann, Weststraße 18, 48324 Sendenhorst (Der Eintritt ist frei.)

HellerMann - eine Theatervorstellung über Demenz

Plakat HellerMannTheatermacher Thomas Borggrefe lässt sich durch seine Arbeit mit Menschen mit einer Demenz inspirieren: Gespräche, wortlose Begegnungen, Stille, Da-sein, Kommunikation mit Kreativität, Gefühlswelten…

In seiner neuen Theatervorstellung "HellerMann" (Regie: Titus Tiel Groenestege) geht es um Vergessen, Glücklich-sein, Musik, Festhalten und Loslassen, Ohnmacht und die Suche nach Grenzen.

Ein Musiker hat eine Demenz und zeigt, was ihn bewegt. Die Theatervorstellung gibt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt eines demenzkranken Menschen. Wie kommt ein Mensch damit zurecht? Wie kann ein Leben mit einer Demenz lebenswert gestaltet werden?

Die Theatervorstellung zeigt den Prozess einfühlsam und klar.

Die Welt der Demenz ist eine manchmal unbegreifliche, wunderliche Landschaft voller Farben, Poesie, Kreativität und grilligen Formen. Die Theatervorstellung ist ein Spiegel dieser Welt, eine Komposition aus Texten, Musik, Geräuschen, Schwere und Leichtigkeit, Humor und Traurigkeit. So ist das Leben, auch mit einer Demenz.

Thomas Borggrefe produzierte und spielte schon mehrere Theatervorstellungen über Demenz. Er reist mit ihnen durch Europa (Deutschland, Niederlande, Belgien, Österreich und Luxemburg).

Im Spiel wird Information über den Prozess einer Demenz gegeben und die Gefühlswelt einprägsam dargestellt. Jeder Mensch, der mit dem Prozess zu tun hat - als Familie, in der Pflege oder der/die eine Diagnose bekommen hat, erkennt Elemente aus der Vorstellung für sich.

Nach der Vorstellung geht der Schauspieler offen und umsichtig mit seinem Publikum ins Gespräch. Er beantwortet Fragen und stellt Fragen mit seiner reichen Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit einer Demenz; Geschichten werden erzählt, seine Antworten sind anschaulich und werden mit Humor gewürzt.

Thomas Borggrefe: "Ich spüre ein großes Bedürfnis bei Menschen, über Demenz auf einer anderen Ebene zu reden und sich miteinander auszutauschen: Ich möchte bewusst machen, dass ein Mensch – auch wenn er sich häufig durch die Krankheit äußerlich verändert -, im Inneren der/dieselbe bleibt. Das Gefühl hat keine Demenz."